6h Endurance Mirecourt

Am 08.07.18 findet das diesjährige 6 h Endurance des petits cubes in Mirecourt statt, siehe Veranstaltungskalender. Das gibt es schon längere Zeit, jedes Jahr im Juni oder Juli, aber ich habe nie herausgefunden, wie man den Veranstalter, den MC Lunéville, kontakiert, die haben offenbar keine eigene Website 🙁 .
Allerdings hatte ich mich auch nicht sehr ernsthaft darum bemüht…
Nun ja, inzwischen ist es mir dann doch gelungen, die Email-Adresse des Club-Präsidenten herauszufinden, und immerhin: der hat dann gleich geantwortet,
und die im Folgenden verlinkten Dokumente zur Veranstaltung geschickt.

Das Reglement: REGLEMENT_PTIT_CUBES_2018
Der Zeitplan: HORAIRE_PTIT_CUBE_2018
Das Nennformular: ENGAGEMENT_PTIT_CUBE_2018 weiterlesen

‚Best-of‘ Hoernerfranzracing

So, da ist er nun endlich, der angedrohte ‚best-of‘ Blogpost 😀
(Ich habe das immer wieder vor mir hergeschoben, aber nachdem gestern beim Wintertreffen mal wieder herumgerätselt wurde, wann denn die Sache mit Michaels Schulterblatt genau war … da hab ich dann gedacht: jetzt wirds endgültig Zeit 😉 ).

Natürlich kann sich jeder selber die Highlights aus dem Blogarchiv zusammensuchen, aber dazu muss man doch eine ganze Menge Berichte lesen – es gibt schliesslich zu jedem Event einen ! weiterlesen

GP Liedolsheim 09.09.2017

Das diesjährige 8h Mopedrennen in Liedolsheim sah wie gewohnt aus dem Hoernerfranzracing-Umfeld 2 Teams am Start:
– #45 – Kleinrad mit Michael, Eva, und Peter
– #90 – SRP Racing mit Chris, Rene und Sebastian
Wir (SRP Racing) waren diesmal (vermeintlich, wie sich herausstellen sollte) besser vorbereitet als je zuvor: Das neue, eng gestufte Getriebe erwies sich schon beim ersten freien Training als Volltreffer, so gut wie an dem Tag waren wir an diesem Termin bisher noch nie 😀 .
Aber man sollte nicht übermütig werden, denn schliesslich kam erstmal alles doch ganz anders.

Die Wettervorhersage war ja sehr durchwachsen, mit zumindest am Anfang auch einigem Regen, und so hatte ich am Vorabend dringend empfohlen, auch bei noch trockenen Bedingungen mal mit Regenreifen rauszufahren um zu sehen, wie es damit gehen würde, immer im Hinterkopf dass das evtl. die Option fürs ganze Rennen, also ohne Radwechsel, sein könnte. Aber es wollte niemand so richtig und so kam was kommen musste: Als am Renntag nach dem Warmup richtiger Regen einsetzte, sollte noch schnell auf Regenräder umgebaut werden, und da stellte sich heraus, dass das neu (=gebraucht) angeschaffte Hinterrad nicht zum Kettenradträger passte. Das hätte man am Vorabend noch problemlos anpassen können, aber jetzt wars zu spät. Team 90 und 45 (die hatten gar keine Regenräder) mussten also als einzige (!) auf Slicks starten, was sich in der ersten Stunde als wahres Desaster herausstelle, es war schlimmer als befürchtet, wir verloren viele Runden in dieser Phase. Immerhin gab es keinen Sturz, das war das einzig positive. Erst so ab 13 Uhr begann die Strecke abzutrocknen und es ging langsam aber sicher besser. Wobei man beobachten konnte, dass es auch da noch lange dauerte, bis diejenigen, die so nach und nach auf Slicks umgerüstet hatten, einen sichtbaren Vorteil hatten, der allerdings auch dann noch relativ gering blieb. Schlussendlich zeigte sich, dass ein solcher Umbau ab ca. 15/16 Uhr dann doch besser war, die meisten Top-Teams machten das, aber ganz auf Regenrädern durchfahren brachte für Team #29 (König Motorsport) immerhin noch den 4. Platz, der dritte ging dabei in der letzten Stunde verloren, wo die Slicks dann endgültig besser bzw. die Regenreifen, die bis dahin gut durchgehalten hatten, am Ende waren. Für Team #90 sprang dann immerhin noch der 12. Platz heraus, was in Anbetracht der miserablen Startphase (und 2 relativ harmloser Ausrutscher) noch durchaus als guter Erfolg gewertet werden kann. Team #45 landete schlussendlich auf Platz 17, u.a. deshalb, weil deren schnellster Fahrer, Alexander, schon im Vorfeld durch einen Schlüsselbeinbruch in Walldorf ausgefallen war – ausserdem hatten Sie auch noch Probleme mit Wasser im Vergaser (siehe den Kommentar vom Michael). Also alles in allem doch ein versöhnlicher Abschluss, wieder einiges gelernt und trotz allem viel Spass gehabt 😀 . Und nicht zu vergessen: Foddos weiterlesen

Honda NS1 – das ZBV Moped…

Nachdem das erste NS1 ja schon seit 2010 in diversen Ausbaustufen (fast immer) problemlos seinen Dienst tut und viel Spass macht, sozusagen mit optimalem MFG-Wert (der MopedFürsGeld-Wert, frei in Anlehnung an den BFG, den BierFürsGeld-Wert 😀 ), kommt das zweite, das auch schon seit längerem als ZBV (ZurBesonderenVerwendung) Moped im Einsatz ist, nun auch langsam in einen immer besseren Zustand.

Zwischenzeitlich auch mal als ‚Zwitter‘, mit einem NSR 125 Motor ausgestattet, was sich aber als nicht sehr harmonischer Umbau (und auch nicht sehr zuverlässig) erwies, entwickelt es sich jetzt wieder ‚back to the roots‘ – also auch wieder mit NS1 Motor. weiterlesen

GP Liedolsheim 03.09.2016

Das diesjährige 8h Mopedrennen in Liedolsheim fand wieder einmal bei idealen äusseren Bedingungen statt, auch diesmal mit Beteiligung aus dem Hoernerfranzracing-Umfeld:

  • #45 – Kleinrad mit Alexander, Eva, und Peter
  • #90 – SRP Racing mit Chris, Rene und Sebastian

Wir (SRP Racing) hatten im Vorfeld mal wieder einige kleinere Probleme, vor allem mit der Vorderbremse (Folgen eines Trainingssturzes). Infolgedessen landeten wir auch nur auf dem 24. Startplatz – nicht das was wir erhofft hatten, eine Verbesserung des Vorjahresergebnisses schien in weite Ferne gerückt.
Doch am Renntag gings dann wesentlich besser: alle Fahrer steigerten sich zukzessive bis zu einer 56er Zeit vom Chris als Highlight, es gab keine Stürze und keine nennenswerten technischen Probleme – das brachte uns zur Halbzeit zwischenzeitlich bis auf Platz 7 nach vorne, und um 18:53 Uhr lagen wir noch auf Platz 9 ! – leider war das direkt hinter uns befindliche Team 42 auf seiner Aufholjagd (zu diesem Zeitpunkt das schnellste Team überhaupt mit konstant 55er Zeiten) einfach zu schnell und so wurde es schlussendlich ein 10ter Platz.
Also das bisher beste Ergebnis des Teams, mit dem alle zufrieden waren.
Bei #45 klappte es nicht sogut, obwohl sie auch viele gute Runden hingelegt hatten. Leider wurde Eva unverschuldet abgeschossen (sie ist zum Glück bis auf ein paar Prellungen wohlauf) und die Reparatur der kaputten Vorderbremse dauerte ziemlich lange – schade, denn der Wettbewerb der Teams 90 und 45 wäre sonst wohl recht spannend geworden…
Die kompletten Ergebnisse gibts hier. weiterlesen

GP Liedolsheim 05.09.2015

Kurzbericht zum diesjährigen 8h Moppedrennen in Liedolsheim – diesmal mit unbeständigem Wetter (mehr dazu im Folgenden), mit folgender Beteiligung aus dem Hoernerfranzracing-Umfeld:

  • #45 – Kleinrad mit Alexander, Eva, und Peter
  • #90 – SRP Racing mit Chris, Rene und Sebastian

Unsere Kölner (Dammi, Michael und evtl. Semy) haben es leider wieder nicht geschafft, ein Moped aufzubauen – vielleicht klappt das dann ja 2016 😀 .
Wir (SRP Racing) hatten im Vorfeld mal wieder einige Probleme. Zuerst gestaltete sich der Fahrwerksumbau (Gabel, R6 Federbein, RS H-Rad 3.5 „..) doch aufwändiger als angenommen, und dann ging bei den Probefahrten Mitte August in Mirecourt die Kurbewelle kaputt.
So gings dann erst nach deren Austausch in die letzten Trainings in Liedolsheim,wo sich herausstellte, dass unsere Vergaserabstimmung alles andere als ideal war – miserable Gasannahme ist halt keine Hilfe zum Erzielen guter Rundenzeiten.
So landeten wir eben auf dem 24. Startplatz – nicht das was wir erhofft hatten, aber auch kein Beinbruch – 8 Stunden sind schliesslich lang 😀 .
Und am Renntag gings dann durch den vom Chris geliehenen Vergaser wirklich besser:erstmal keine relevanten Stürze und keine groben technischen Probleme brachten uns stetig weiter nach vorne, um 18 Uhr lagen wir gar auf Platz 9 !
Dies vor allem deshalb, weil Chris in der ersten kritischen Wetterphase, wo es zwischendurch richtig nass wurde, einen souveränen Turn hinlegte und Platz um Platz gutmachte.So kamen wir dann wie schon geschrieben, bis in die Top Ten.
Leider gabs dann um ca. 18 Uhr nochmal so eine Schauerphase, direkt nach dem Fahrerwechsel. Und den Sebastian hats dann eben erwischt: Ausrutscher.Nicht allzuviel Schaden, aber doch soviel, dass uns die Reparatur 3 Plätze zurückwarf. Schlussendlich gab es dann mit dem 12. Platz ein gutes Ergebnis, mit dem alle zufrieden waren.
Bei #45 klappte es nicht sogut, obwohl der Alex viele gute Runden hingelegt hatte.Die Technik spielte nicht mit, der Kolben ging kaputt.
Schade, wir hätten euch gern auf der Strecke besiegt 😀 .Also dann auf ein Neues in 2016…
Die kompletten Ergebnisse gibts wie immerhier. weiterlesen

Mirecourt im Juli, 2. Anlauf

Da es in diesem Schneckensommer garnicht so einfach ist, mal ein weitgehend regenfreies Wochenende zu erwischen, an dem auch eine Strecke frei ist, ist uns dies nun im zweiten Anlauf schlussendlich gelungen 😀
Und ja, es war auch Glück dabei: für Samstag war die Wettervorhersage ja sehr durchwachsen, aber es kam deutlich besser als erwartet: lediglich abends gegen 19 Uhr gab es ein paar wenige Tropfen, ringsum aber schwarze Wolken und heftige Schauer und Windböen, aber direkt über dem Flugplatz Sonne.
Ensprechend schönes Lichtspiel mit doppeltem Regenbogen, siehe Bilder.
Am Sonntag dann wie vorhergesagt, bestes Wetter, nur wärmer 😉 .
Also von daher alles super, auch was die sonstige Resonanz angeht: aus dem 8h Liedolsheim-Dunstkreis waren viele mitgekommen, ebenso einige Franzosen mit RS 125 (NF4) bzw. 80er Bidalot, sodass ingesamt mehr als 15 Zweitaktmopeds (von 50 bis 125 cc) dabeiwaren.
Wann hat man sowas schonmal (ausser direkt bei hoernerfranzracing, natürlich 😀 ) ?
Und es hat allen Spass gemacht, der Kurs ist halt echt prima, und das ganze Umfeld (Camping, Sanitär, Betreiber, Preise..) stimmt einfach.
Natürlich gabs hier und da auch ein paar Verluste (wir hatten z.b. am Schluss sämtliche Ersatz-Brems- und Schalthebel aufgebraucht – danke auch nochmal an Semy!).
Ansonsten halt noch ein paar blaue Flecken, aber nichts wildes. Nur bei der SUMO-Fraktion gab es einen heftigen Crash mit Folgen: Schulterbruch oder sowas, der Unglücksrabe lag auch längere Zeit mit argen Schmerzen da, bis er vom herbeigerufenen Notarzt richtig versorgt und abtransportiert wurde.
Dies ist halt der Nachteil bei freien/unorganisierten Trainings: es ist kein Sanitäter/Notarzt permanent vor Ort, sondern muss erst herbeitelefoniert werden – für den Betroffenen können das lange Minuten sein, der Andi weiss auch ein Lied davon zu singen (Lichtenberg 2011) …
Ansonsten aber, wie gesagt, alles super, wir sind froh, diese Gelegenheit trotz zweifelhafter Ausgangslage genutzt zu haben, wer weiss, ob wirs dieses Jahr nochmal schaffen ?
(Falls ja, gibts nat. wieder ne Rundmail, wer noch auf den Verteiler will: einfach kurz melden…)
Und zuletzt natürlich:

Mirecourt 20./21.8.

Nachdem wir ja schon seit Lichtenberg einen neuen Versuch mit (hoffentlich) besserem Wetter geplant hatten, wurde dieser nun in die Tat umgesetzt, und zwar in Mirecourt, wo wir ja schon Anfang Juli zu einem ersten Schnupperbesuch gewesen waren.
Und es klappte auch (fast) – zumindest mit dem Wetter 😀 .
Also bereits am Freitagabend (Anreise von Peter+mir) schönster Sonnenschein, warm und anschliessend eine klare Nacht mit wunderbarem Sternenhimmel – einfach schön.
Samstag ging genauso weiter, fast schon zu heiss.
Aber was will man in diesem Sommer über etwas zuviel Wärme meckern…
Also besser aufs Fahren konzentriert, und hier kam man wirklich auf seine Kosten: den ganzen Vormittag fuhren alle 2Räder zusammen, hat sogar mit den Sumo’s Spass gemacht, die fahren halt ganz andere Linien (nicht überall schneller!) als wir.
Die Schau stahl aber allen der kleine Franzose aus dem 80er Championnat: der liess auf seiner BTZ (=Bidalot TZ, TZ 125 Fahrwerk mit 80er Bidalot Motor) einfach alle stehen (auch die schnellen Sumos!).
Sobald er alt genug ist (12 ist eben noch zu jung), will er in die IDM einsteigen, und dem trau ich es zu, dass ers packt – warten wirs mal ab.
Gegen Mittag trafen dann auch weitere Mitstreiter ein, zuerst der WiBa aus dem RD350 Forum, dann der ‚Rest‘ unseres 50er Teams f. das 8h Rennen, mein langjähriger Sparringspartner aus ZUVI-Zeiten (Uedoh #32) + Kumpel Erwin, Nödel, und irgendwann abends auch noch der Anderl (beide ebenso RD350 Forum).
Und ich denke, es hat keiner bereut, auch wenns am Sonntagmorgen gegen 10 einen Gewitterschauer gab – nach 1 1/2 Stunden war alles wieder trocken und bestens, sogar angenehmere Temperaturen.
Die Strecke selber erinnert mich irgendwie an Magny Cours (Club Circuit), halt ohne Gegengerade 😉 . Ansonsten muss man sagen, die Erzgebirgsring-Betreiber könnten da noch viel lernen: z.B. wie menschenwürdige sanitäre Anlagen aussehen sollten 😀 .
Oder auch die Preisgestaltung für Übernachtung/Camping…
Fazit: schön wars, wir kommen mit Sicherheit wieder!
Und nicht zuletzt: