Planung 2013

Nachdem nun die Folgen meiner Herzattacke soweit überschaubar sind, dass man weiterplanen kann, gehts natürlich sofort damit weiter 😀 .
Will heissen: Der Termin für Bourbonnais 2013 ist schonmal mit dem Streckenbetreiber abgestimmt, und es ist, dem Ergebnis der Umfrage hierzu folgend, Ende Mai, konkret der 30./31.5.
Damit können alle, die frühzeitig planen wollen/müssen, dies schonmal tun.
Die konkrete Ausschreibung wird voraussichtlich wie immer um den Jahreswechsel herum erfolgen, zum traditionellen Wintertreffen (auch dieses soll natürlich wieder stattfinden, gesonderte Infomail hierzu folgt noch).

Mirecourt im Juli, 2. Anlauf

Da es in diesem Schneckensommer garnicht so einfach ist, mal ein weitgehend regenfreies Wochenende zu erwischen, an dem auch eine Strecke frei ist, ist uns dies nun im zweiten Anlauf schlussendlich gelungen 😀
Und ja, es war auch Glück dabei: für Samstag war die Wettervorhersage ja sehr durchwachsen, aber es kam deutlich besser als erwartet: lediglich abends gegen 19 Uhr gab es ein paar wenige Tropfen, ringsum aber schwarze Wolken und heftige Schauer und Windböen, aber direkt über dem Flugplatz Sonne.
Ensprechend schönes Lichtspiel mit doppeltem Regenbogen, siehe Bilder.
Am Sonntag dann wie vorhergesagt, bestes Wetter, nur wärmer 😉 .
Also von daher alles super, auch was die sonstige Resonanz angeht: aus dem 8h Liedolsheim-Dunstkreis waren viele mitgekommen, ebenso einige Franzosen mit RS 125 (NF4) bzw. 80er Bidalot, sodass ingesamt mehr als 15 Zweitaktmopeds (von 50 bis 125 cc) dabeiwaren.
Wann hat man sowas schonmal (ausser direkt bei hoernerfranzracing, natürlich 😀 ) ?
Und es hat allen Spass gemacht, der Kurs ist halt echt prima, und das ganze Umfeld (Camping, Sanitär, Betreiber, Preise..) stimmt einfach.
Natürlich gabs hier und da auch ein paar Verluste (wir hatten z.b. am Schluss sämtliche Ersatz-Brems- und Schalthebel aufgebraucht – danke auch nochmal an Semy!).
Ansonsten halt noch ein paar blaue Flecken, aber nichts wildes. Nur bei der SUMO-Fraktion gab es einen heftigen Crash mit Folgen: Schulterbruch oder sowas, der Unglücksrabe lag auch längere Zeit mit argen Schmerzen da, bis er vom herbeigerufenen Notarzt richtig versorgt und abtransportiert wurde.
Dies ist halt der Nachteil bei freien/unorganisierten Trainings: es ist kein Sanitäter/Notarzt permanent vor Ort, sondern muss erst herbeitelefoniert werden – für den Betroffenen können das lange Minuten sein, der Andi weiss auch ein Lied davon zu singen (Lichtenberg 2011) …
Ansonsten aber, wie gesagt, alles super, wir sind froh, diese Gelegenheit trotz zweifelhafter Ausgangslage genutzt zu haben, wer weiss, ob wirs dieses Jahr nochmal schaffen ?
(Falls ja, gibts nat. wieder ne Rundmail, wer noch auf den Verteiler will: einfach kurz melden…)
Und zuletzt natürlich- Bilder:

Bourbonnais, enfin!

So, da simmer wieder, und es war geil ! Doch der Reihe nach, zuerst zum Wetter:
Die Vorhersage war ja nicht so besonders einladend, sehr durchwachsen, einiges an Regen, Gewitter… aber es kam dann doch anders. Nachdem am Donnerstag morgen kurz ein paar Tropfen heruntergekommen waren, klarte es schnell auf, einige leichte Wölkchen am Himmel und angenehme Temperaturen, kurz: ideales Moppedwetter. Am Nachmittag dann, pünktlich 14 Uhr dann doch eine massive Dusche – das Gewitter hatte es wirklich in sich, bohnengrosse Hagelkörner, Sturzbäche quer über den Platz, und ein Sturm, der alles mitriss, was nicht niet-und nagelfest war. So mancher Pavillon flog entweder komplett davon oder wurde schlicht in seine Bestandteile zerlegt – Hammer. Doch so schnell der Spuk gekommen war, war er auch wieder vorbei und eine Stunde später sogar die Strecke schon wieder trocken (der Jörg hatte gerade auf Regenreifen gewechselt und wollte rausfahren, aber es lohnte sich schon nicht mehr 😉 ). Freitag dann wie vorhergesagt, leichte Schönwetterwolken, ca. 20 Grad, also alles im grünen Bereich.
Was man auch gleich für den Kurs, die Infrastruktur und die Betreiber uneingeschränkt sagen kann:
Zwar keine Boxenanlage, aber ausreichende und ordentliche sanitäre Anlagen/Duschen, genügend Park-Camper Flächen, ja sogar ein Büro (nämlich das der Betreiber) zum Mitbenutzen, das hatte ich noch nie 😀 . Und wie aufgrund der Erfahrung mit der Kommunikation/Organisation im Vorfeld nicht anders erwartet, ein netter Empfang vom Streckenchef, alles easy, keine Probleme, was sich am Schluss auch daran zeigte, dass diejenigen die nicht gleich abreisen wollten/konnten, bis zum Samstag morgen im äusseren Fahrerlager bleiben konnten, incl. Strom/Nutzung der Sanitaires, etc. – prima.
Die Phonmessung dann so, wie man sowas in Frankreich erwartet, also eher leger – wer keinen Drehzahlmesser am Mopped hatte, wurde halt angewiesen, ein wenig Gas zu geben, und gut. So schaffte auch der Eric mit seinen selbstgemachten Brülltüten an der Duc die Abnahme 😀 – genutzt hat es ihm dann allerdings nicht viel, das Getriebe streikte nach gerade mal 3 Runden – 4takt Gerümpel halt… 😉
Apropos falsch/richtigtakt: wir haben 20 2takt-Mopeds gezählt, soviele wie lange nicht mehr – und das auch ohne viel Beteiligung aus dem RD350 Forum (ausser den üblichen Verdächtigen). Offenbar diskutiert man dort lieber über Bilster Berg usw., wo man fürs doppelte Geld halb soviel fahren kann – aber jedem wie ers mag und verdient
Zum Kurs selbst gab es auch durchweg positive Rückmeldungen: sicher kein Ledenon, aber gut gemacht, schöne flüssige Abschnitte durchaus mit Anspruch, also auch nicht in kürzester Zeit erlernbar oder gar langweilig, und auch ausreichend gerade Stücke für die Powerfraktion – kurz: wer meint, auf so einem ‚Micky Mouse‘ Kurs könne man nicht fahren, ist selber schuld.
Und auch unsere wiederbelebte ‚Y-Gruppe‘ speziell für Einsteiger kam gut an, auch durch die ‚Mitbenutzung‘ der hier zur Verfügung stehenden Fahrzeit durch andere, erfahrene Fahrer (es gehört auch dazu, dass man lernt wie es ist, überholt zu werden) aber immer mit wenig Verkehr (max. 15 Leute) auf der Strecke. Jedenfalls war der Nachwuchs begeistert – besonders der Adrian mit seinem BLUM (= BenzininLärmUmwandlungsMaschine), das dann am 2. Tag mehr und mehr in den Hintergrund rückte, da er auch besseres testen konnte und dabei gleich gelernt hat, dass ein ordentliches Mopped maximal 2 Ventile braucht …
Soweit also alles super, wenn, ja wenn nicht am Freitag nachmittag um 4 ein übler Crash die Stimmung getrübt hätte. Ausgerechnet der Jürgen ‚Flächi‘ von der seit langem mal wieder mitgekommenen Würzburger Fraktion (worüber ich mich besonders gefreut habe) stürzte direkt vor seinem Kumpel Peter, der keine Chance zum Ausweichen mehr hatte.
Und da ging dann leider der Oberschenkel zu Bruch, was ein Pech. Sanis/Notarzt natürlich sofort
zur Stelle und die notwendige Erstversorgung/Transportvorbereitung gemacht, dann ab mit dem Sanka ins Krankenhaus nach Moulins, wo das ganze (hoffentlich) ordentlich behandelt/operiert wird – davon kann man aber ausgehen, ich kenn mich aus damit 😀 . Sehr traurig das, aber: keine lebensbedrohende Verletzung, und auch keine, wo bleibende Schäden zu erwarten/befürchten sind (Update hierzu folgt, sobald ich mehr weiss). Und natürlich auch das passende Umfeld: viele Freunde dabei, die den ganzen Kram (Mopped/Auto..) zurückbringen, der Patient selbst kommt ja dank Schutzbrief problemlos zurück, sobald er transportfähig ist.
Also Kopf hoch, Flächi, das wird schon wieder – und auch Peter: mach Dir nicht zuviele Vorwürfe, Du konntest nix dafür!
Update (12.6.):
Der Flächi ist schon wieder zuhause, dank Schutzbrief/Heimtransport. OP ist offenbar gut gelungen, also erstmal Entwarnung.
Wenn alles gut geht, wird er bald wieder auf den Beinen sein, und wegen 2013 hat er auch schon nachgefragt .. 😉
Also abgesehen von diesem Crash, ein rundum positives Fazit, was eigentlich nur heissen kann: Bourbonnais 2013 – wir kommen wieder 😀 .
Und natürlich wie immer, zum Schluss: BILDA (unprofessionell, von mir halt, aber bessere folgen noch).
..und hier sind se auch schon (Update 12.06.):

Bilder von Volker und Imke (Dank an die Fotografin!)

Bourbonnais Countdown

Solangsam nähert sich unsere erste Bourbonnais-Veranstaltung und die Spannung steigt … 🙂 .
Deswegen, und weil doch einige Leute dabei sind, die zum ersten Mal mit uns fahren, hier noch ein paar ‚last-minute‘ Hinweise:
Entgegen der ursprünglichen Planung haben wir nun wieder mal eine ‚echte‘ Einsteigergruppe (Y) mit eingeplant (siehe Zeitplan), diese soll es vor allem dem Nachwuchs ermöglichen, stressfrei und bei maximaler Sicherheit erste Rennstreckenkilometer zu absolvieren und Erfahrung zu sammeln.
Allerdings heisst das nicht, dass in dieser Gruppe ausschliesslich Einsteiger fahren dürfen, erfahrene Teilnehmer sind hier durchaus auch erlaubt und sogar (z.B. als Instruktor), erwünscht.
Auch wer mal kurz eine andere Übersetzung/Bedüsung etc. testen, oder einfach ein paar gemütlichere Runden drehen will, ist hier richtig.
Fehl am Platz sind allerdings persönliche Rekordversuche sowie natürlich mangelnde Rücksicht, z.b. nochmal schnell vor der Kurve vors Vorderrad fahren… – und darauf werden wir auch achten!
Ansonsten (Gruppen F + S) gilt natürlich wieder die bei uns bekannte lockere Handhabung: wir werden niemand irgendwo reinzwängen, und auch keine Gruppenaufkleber verteilen und kontrollieren: alle sind erwachsen und wissen schon vorher (oder recht schnell nach den ersten Turns) wo sie am besten hinpassen, das hat auch bisher (bis auf ganz wenige Ausnahmen) immer prima funktioniert.
Wir werden aber darauf achten, dass nicht zuviele Fahrer gleichzeitig (max. 25) auf der Strecke sind, auch das sollte bei der Teilnehmerzahl und den Fahrzeiten kein Problem sein.
Und sollten dennoch Unstimmigkeiten auftauchen, so wird das Thema bei den Fahrebesprechungen sein.
Der langen Rede kurzer Sinn also: es kann wie immer praktisch jeder sogut wie den ganzen Tag fahren 😀 .
Und noch ein Hinweis zur Haftpflichtversicherung (dies ist neu und wohl deswegen musste ich vielen, auch mehrfach, auf den Geist gehen – bei einigen wenigen bisher noch immer ohne Erfolg ):
bringt zumindest eine Kopie davon mit, inwieweit diese kontrolliert wird, weiss ich nicht (ich werds nicht tun), aber sicher ist sicher.
Wer weder fürs Moped noch für sich selber eine HP hat, kann offenbar auch eine Tagesversicherung beim Streckenbetreiber vor Ort lösen, die kostet allerdings 10€/Tag (durchaus interessant und sicher billiger, als vorher noch extra irgendwas abzuschliessen).
Wer hierfür infrage kommt: bitte vorher melden !
Wie immer ist dann noch, bevor es losgeht, von jedem (ausser den Fax/Briefanmeldern) der Haftungsausschluss zu unterschreiben, am besten schon am Vorabend, das ‚Büro‘ wird vor Ort rechtzeitig geöffnet sein.
Zu beachten ist auch, dass es am Circuit keine mietbaren Boxen gibt, also ist Camping angesagt – entweder am Platz oder z.b. hier oder hier – einige werden schon ab dem 3.6. da sein.
Und noch ein letzter Hinweis: neben den technischen Anforderungen (siehe Ausschreibung) ist natürlich, wie bei jedem Rundstreckentraining, eine komplette Fahrerausrüstung (Helm/Handschuhe/Stiefel/LEDERkombi/Rückenprotektor) erforderlich, an sich eine Selbstverständlichkeit, aber evtl. doch nicht jedem so bewusst.
So, ich denke, das reicht vorab als allgemeine Kompaniebelehrung 🙂 – bleibt noch, allen eine gute Anfahrt zu wünschen, schönes Wetter und eine harmonische Veranstaltung ohne Unfälle.
Bis bald!
…und hier (29.05.) noch eine SuperLastMinuteInfo:
am Mittwoch, 6. Juni ist der Kurs von 14:00 bis 18:00 für Motorräder geöffnet, keine Gruppeneinteilung, max. 15 Fahrer gleichzeitig auf der Strecke, das wird direkt vom Streckenbetreiber organisiert und kostet 70€.
Wer das nutzen kann/will, bitte schnellstmöglich Info an mich – sollte noch kurzfristig zu regeln sein…

Saisonstart Mirecourt

Also erstmal sorry an die ‚Mopedgang‘ (den Email-Verteiler bzgl. Kartbahn-Aktionen) dass es vorab keinen Rundbrief gab, aber es war bis Sonntag abend alles noch derart unsicher (Mopped nicht fertig, eher besch.. Wetteraussichten..) dass es kaum Sinn machte, vorher einen grossen Rundruf zu starten.
Da sich aber kurzfristig doch alles zum Guten wandte, beschlossen wir (Peter, Sebastian und ich), die Saison 2012 am 30.4./1.5. in Mirecourt zu eröffnen.
Und zwar sozusagen ‚auf Sparflamme‘, das heisst, ohne Wohnwagen, umfangreiches Teilelager/Verpflegung: einfach Zelt ins Auto und Montag morgens los, mit der Hoffnung dass das Wetter mitspielt.
Und diese Hoffnung ging erstmal auf: leichte Bewölkung, ca. 18 Grad, Strecke frei und nicht überlaufen, alles prima.
Also nix wie los, Winter-rost abschütteln und den ganzen Nachmittag fleissig trainiert.
Mein NS1 Motor war frisch gemacht, Zyl./Vergaser überarbeitet, PVL Zündung, neuer Auspuff… und siehe da: alles super, das Teil geht jetzt fast so gut wie Peters Derbi GPR80, also voller Erfolg.
Zwischendurch gleich mal Kontakt zu unseren direkten Nachbarn geknüpft: einer riesigen Herde waschechter Schwaben (meist aus der Reutlinger Gegend) – die ‚Herbrenner‘ (SUMO-Truppe, gibts als Gruppe im Gsichtsbuch).
Abends dann mit denen gegrillt/Bier getrunken, gelabert – keine Langeweile aufgekommen.
Dies allerdings auch aus anderem Grund: plötzlich brach praktisch ohne Vorwarnung ein Gewittersturm los, der als erstes unseren Faltpavillion mitriss und fast aufs benachbarten Flugfeld schleuderte (der Zaun war noch im Weg..).
Mopeds natürlich auch alle umgeschmissen, Zelt ein wenig geflutet, kurz: jede Menge Action angesagt.
Zum Glück morgens dann alles wieder ok, Strecke zwar noch nass, aber Sonne kam nach und nach raus und so gegen 10:30 war dann alles so ziemlich trocken, alles prima.
Inzwischen hatten wir auch etliche Sparringspartner: hauptsächlich etwas abenteuerliche Vespen (eine davon, mit getunetem 180cc Motor hatte sogar richtig Qualm), aber auch z.B. ein R6-Fahrer (der hat mir dann erzählt, dass er gerade seinen Motor einfährt, als er mich nicht erwischt hat 🙂 ).
Später haben wir dann noch das ‚Übungsmopped‘ an einen der Herbrenner ausgeliehen, der wollte unbedingt mal wissen wie das so ist (ausserdem war sein tolles SUMO Teil grad etwas indisponiert).
Und man konnte dann direkt sehen, dass ihm das NS1 Spass machte: der wollte gar nicht mehr runter 😉 ).
Ansonsten waren noch welche dabei, die schonmal das 8h Rennen Liedolsheim bestritten haben, die wussten dann schon dass das ‚richtiger‘ Rennsport ist.
Also (fast) alles soweit bestens, allerdings gabs dann vor der Abreise nochmal kräftig Hektik: der Espace sprang nicht mehr an, Batterie luddel-leer, kein Mucks – shit !shit
Und natürlich: Automatik kann man nicht anschleppen, Starthilfe mit einem kleinen PKW funktionierte auch nicht, genauswenig wie mal ne halbe Stunde ans Ladegerät.
Erst als wir ein Auto mit ner kräftigen Batterie gefunden hatten, gings dann endlich, Gott sei dank.
Heimgerollt sind wir dann ganz piano, und ja nicht den Motor ausmachen 🙂 .
Fazit: etwas turbulent, das Ganze, hat aber insgesamt viel Spass gemacht – so kanns weitergehen (mit etwas weniger Stress-einlagen)…

Planung 2012, oder: ‚back to the roots‘

Nachdem es 2011 erstmals seit 1996 (!) kein Hoernerfranzracing-Rennstreckentraining gab,
wird sich dies 2012 nun wieder ändern.
Allerdings etwas anders als zuletzt (Ledenon 2010).
Es gab ja bekanntermassen eine Umfrage zum Thema, und deren Ergebnis war, dass eine solche ‚Grossveranstaltung‘ (Grossveranstaltung für unsere Verhältnisse, sprich mit deutlich über 60 Teilnehmern) mit dem verbliebenen Rest an Stammteilnehmern sowie einigen neuen Interessenten (an dieser Stelle will ich besonders das Engagement vom Anderl in der Yamaha-2T Szene und im Morini… Youngtimerumfeld hervorheben!) nicht mehr zu machen ist.
Weil es aber schade wäre, nun einfach alles hinzuschmeissen, backen wir jetzt kleinere Brötchen und kehren sozusagen zu unseren Wurzeln zurück – siehe Titel.
Das heisst, es wird eine kleinere Veranstaltung geben (max. 45 Teilnehmer), und auch auf einem kleineren Kurs, der auch nicht gar soweit weg ist und damit weniger Anfahrtszeit und Mautkosten bedingt.
Konkret geht es um den Circuit du Bourbonnais, direkt beim Flugplatz von Moulins gelegen (sozusagen ‚auf halbem Weg nach Val de Vienne‘, wers noch kennt..) – ein Kurs, der mit seinen 2,3 Km Länge und 10 m Fahrbahnbreite in einer Reihe mit Ales, Magny Cours (Club Circuit), Mettet, Issoire oder Le Luc zu nennen ist.
Sicher kein High-Speed Kurs speziell für die Kilogixxer-Fraktion, aber eben eine ‚richtige‘ Rennstrecke (und keine Kartbahn), ideal für alles bis 600cc und natürlich 2T/Youngtimer/2-Ventil Ducs etc… (jaja, da kommt auch mein Lieblingsmotto durch: ’small is beautiful‘ 😀 ).
Aber da etwas neues erstmal ausprobiert werden muss bzw. erfahrungsgemäss zunächst kritisch beäugt und nur zögerlich angenommen wird, machen wir vorerst ’nur‘ 2 Tage: den 7.+8. Juni 2012 – im darauf folgenden Jahr dann (je nach Beteiligung/Feedback) evtl. mehr…
Und die 2 Tage liegen günstig: urlaubstechnisch sollte das für die meisten unproblematisch sein, der 7. ist in vielen Bundesländern ein Feiertag, der 8. bei so manchem ein Brückentag, zudem sind vielerorts Pfingstferien.
Ansonsten wird es ablaufen wie gewohnt, das heisst es wird 2 Gruppen mit lockerer Einteilung in schneller/langsamer (und jederzeit möglichem Wechsel) geben, Gruppenwechsel im 30-Minuten Takt.
Das heisst, freie Fahrzeit bis zum Abwinken, kein Gedränge/Warterei, und wenn das Moped oder der Fahrer grad mal keinen Bock hat, ist auch nicht schlimm – es bleibt dennoch jede Menge Zeit…
Streckensicherung (Ambulanz, Notarzt) wird natürlich auch direkt vor Ort sein.
Preisgünstig wird das Ganze auch sein – wir orientieren uns da an den kleineren französischen Veranstaltern, allerdings ohne deren Überbelegung/knapp bemessene Fahrzeiten (RD500Club) bzw. teilweise chaotische Organisation (kein Notarzt vor Ort.., TP55) zu übernehmen 😉 .
Konkrete Infos/Ausschreibung folgen noch (spätestens. wie gewohnt, zum Jahreswechsel).
Also nix wie ran an den Speck und schonmal angefangen zu planen – see ya back on track 2012!

Ledenon mit Bosee-Team

Der folgende Bericht stammt 1:1 aus der Feder von Michael Neudatschin, er trägt dafür die alleinige Verantwortung 😀 :

Nachdem leider unsere Stammveranstaltung ausfiel habe sich einige
entschlossen, auf Werner zu hören („BoSee-Team ist von den kommerziellen
Veranstaltern der angenehmste“ oder so), und Ledenon nicht ganz
ausfallen zu lassen. weiterlesen