DSGVO Schwachsinn

Ende Mai tritt das neue Datenschutzgesetz in Kraft, und man glaubt es ja nicht, welche Blindleistung und panischer Aktionismus dadurch allenthalben ausgelöst wird.

Ich sehe das ja sozusagen ‚live‘ beim eigenen Arbeitgeber bzw. den Kunden.
Das ist wieder so ein Paradebeispiel für den Brüsseler Bürokraten-Apparat, der riesige Aufwände erzeugt, aber ausser der Abmahnindustrie niemandem etwas bringt, am wenigsten dem Normalbürger selber, den es ja angeblich schützen soll.
Weil eben die meisten auch dann weiterhin ohne eine Sekunde nachzudenken den grossen Datenkraken Google, Facebook (Whatsapp !), Twitter, Instagram usw. ihre privaten Daten in den Rachen werfen werden.
Dafür werden aber die kleinen Blogger, Forenbetreiber, und insbesondere Gewerbetreibenden schikaniert und den Abmahn-Haien ‚zum Frass vorgeworfen‘, wenn sie nicht aufpassen. weiterlesen

hoernerfranzracing DNS

Heute ist mein Webhosting auf einen neuen Vertrag gewechselt, dadurch haben sich die DNS Einstellungen geändert, insbesondere die IP Adresse(n).
Und im gleichen Atemzug auch die Ordnerstruktur: vorher war der Blog unter hoernerfranzracing.de/php/wordpress, nun ist er unter hoernerfranzracing.de/werner.
Wer also mit dem alten Lesezeichen eine 404 bekommt, einfach nur https://hoernerfranzracing.de aufrufen und aktualisieren, fertig 😀 .
(Und ja, nun ist auch das zwischenzeitlich kaputte SSL Zertifikat wieder gültig !)

SPAM Schleuder Version 2.0 :-)

Die vor fast 3 Jahren entwickelte Spam-Schleuder hat aus aktuellem Anlass (und natürlich aus Spass am Experimentieren) ein Facelift erhalten.
Neue Features:

  • kann nun UTF-8 codierte Textdateien (incl. Umlauten/Sonderzeichen) korrekt senden
  • optional Begrenzung der Anzahl Mails pro Durchlauf (SPAM Vorsorge)
  • Commandline Parsing via getopt()
  • Gender Guess 😀 – Anrede kann auf Wunsch aufgrund des Vornamens ermittelt werden (‚Liebe‘ oder ‚Lieber‘)
  • Dateien können als Anhang mitgesendet werden

Installationshinweise:
Die Datei bulkmail.py sollte am besten irgendwo in $PATH zu finden sein, z.B. in /usr/local/bin.
Sie benötigt neben den python-Standard-Paketen nun zusätzlich gender-detector, das am einfachsten mit pip installiert werden kann: ‚pip install gender-detector‘.
Falls pip nicht vorhanden ist, muss dieses natürlich vorher installiert werden.
Alsdann: fröhliches SPAMMEN 🙂 weiterlesen

Image Resize

Aus aktuellem Anlass hier ein kleines Tool zum Skalieren von Bildern, eine Aufgabe, die immer mal wieder anfällt, insbesondere dann, wenn man ein wenig Webdesign betreibt. In stark reduzierter Form existierte das schon lange in meinem Fundus, aber zuletzt war es mir dann doch zuviel geworden, den Einzeiler für jeden Anwendungsfall neu anzupassen 😀 .
(Und ja, ich weiss: es gibt prima GUI Tools für diese Aufgabe, die ich auch gerne einsetze, insbesondere z.B. SIR – aber manchmal ist man auf der Kommandozeile einfach schneller…).

Also ein wenig in der bash-Trickkiste gekramt und das Ganze soweit optimiert, dass es ohne Anpassung die meisten Aufgaben bzgl. der automatischen Skalierung von Bilddateien erledigen kann, mit sinnvollen Default-Werten.
Und, ganz wichtig, eine Option, alle Bilder nicht nur ‚auf einen Schlag‘, sondern auch so zu konvertieren, dass sie nachher alle die gleiche Höhe (oder Breite, je nach Wunsch) haben, auch wenn sie vorher jeweils ein anderes Breite/Höhe Verhältnis haben. Das ist nützlich z.B. für Fotogalerien oder Slider.
Der langen Rede kurzer Sinn – hier ist der Source-Code: weiterlesen

minicom/CuteCom Nostalgie

Ich weiss, heutzutage braucht man nur noch selten ein Terminalprogramm für serielle Schnittstellen, aber manchmal eben doch 😀 .
Und so einen Fall hatte ich gerade: mein neu aufgesetzter Debian-Server bekam im Zuge einer Entrümpelungsaktion nun keinen Bildschirm und keine Tastatur mehr, und so stellte sich die Frage, wie ich da rankommen soll, falls mal das Netzwerk nicht geht oder ein Filesystemcheck beim Boot nicht ohne Benutzereingriff durchläuft.
Also mal schnell nach ‚Linux Server serial Port boot‘ gesucht und hier: Missing startup messages on console(tty1) after the boot fündig geworden.

Bevor ich das dann in der Praxis umsetzen/testen konnte, tauchte noch das Problem auf, dass mein Server, aufgebaut aus einem ausgemusterten Dell-Desktop, gar keine serielle Schnittstelle mehr hatte.
Hier wäre nun ein USB-Serial Converter als Workaround in Frage gekommen, allerdings hatte ich davon nur einen vorrätig und der sollte schon am anvisierten Client, meinem alten EEEPC 701 (der auch schon keinen Serial Port mehr hat), Verwendung finden.
Also mal in der LPC Schrottkiste gesucht und tatsächlich eine 1-Port-Serial PCI Karte gefunden.
Eingebaut und wie oben beschrieben den Server konfiguriert (/etc/default/grub angepasst …) und dann den Client genauer angeschaut.
Auf dem hatte ich schon kurz nach der Anschaffung das vom Hersteller vermurkste Xandros Linux durch Debian ersetzt, und so steht dort auch das gesamte Repository zur Verfügung.
Das Standardprogramm für serielle Kommunikation ist auch hier minicom, also kurzerhand dieses installiert, ein Nullmodem-Kabel angesteckt und los gings.
Zuerst mal ‚minicom -s‘ gestartet und die ganzen Modem-Init-Befehle deaktiviert, da es ja hier um eine Direktverbindung geht.
Port auf /dev/ttyUSB0, Baudrate auf 115200 8N1 gesetzt (genau wie am Server) und gespannt auf den Bildschirm geschaut, ob/was sich da tut.
Und siehe da: immerhin mal ein paar Hieroglyphen 😀 .
Nach den einige Jahre zurückliegenden Erfahrungen mit Serial-Port Messgeräten sollte das mit falscher Baudrate oder Start/Stopbits/Parity etc. zu tun haben.
Und genauso war es auch: Baudrate auf 9600 gesetzt und schon klappte alles, sogar ausreichend schnell (ich denke, der serial-USB Converter kann keine 115200 BPS und fällt deswegen auf den Default-Wert von 9600 zurück). weiterlesen

User Beitrag, reloaded

Im Zuge der Komplett-Umstellung auf WordPress gab es ausser dem alten Login-System auch noch andere ‚Opfer‘ – z.B. das selbstmodifizierte Plugin  ‚User Beitrag‘. Dieses arbeitet auf Basis der alten Teilnehmerdatenbank, die nicht in WordPress integriert ist, und damit funktioniert es nun nicht mehr.
Deswegen habe ich nach einer einfachen Möglichkeit gesucht, diese Funktionalität wiederherzustellen, und siehe da, es ist garnicht so schwer 😀 .
Ein einfacher Test zeigte, dass das schlichte Kopieren von Username und Passwort-Hash aus der alten Datenbank in die entsprechenden Felder eines in der neuen angelegten Users ausreichen – das Resultat ist bereits im vorangegangenen Post vom Michael zu sehen 😉 .

Als Dreingabe erhält der freigeschaltete User nicht nur ein rudimentäres Text-Eintragsfeld, sondern ein ordentliches WordPress-Backend, mit den der angelegten Rolle (Autor, Redakteur etc.) zugewiesenen Optionen. Also ein deutlicher Fortschritt.
Von hier aus kann man nun überlegen, ob und wieweit das erweitert werden kann bzw. sollte (neben der schon existierenden Autoren-Funktion z.B. Seiten/Blogposts, die nur von eingeloggten Usern gelesen werden können, einen Marktplatz, Forum etc…).
Sobald ich hierzu neue Ideen bzw. Funktionen habe, gibts ein Update. In der Zwischenzeit können sich bisher im alten System angelegte Besucher schonmal überlegen, ob sie an so etwas Interesse haben – in dem Fall bitte einfach kurz melden, gerne auch mit Vorschlägen. weiterlesen

Test-Beitrag als WP-Author

Erster Testbericht:
Login hat problemlos mit bisherigen Benutzernamen/Passwort funktioniert, insofern schon gut.
Nach Aktivierung von Javascript für www.hoernerfranzracing.de sieht es nochmal besser aus in der WP-Umgebung 😉

Texteingabe problemlos, Vorschau funktioniert, jetzt wird der Beitrag als Kurzmitteilung veröffentlicht… zunächst in Allgemein. weiterlesen

Hoernerfranzracing goes WordPress

Das ist eigentlich nichts wirklich neues, WordPress ist ja schon seit 2007 das Tool, mit dem der Weblog betrieben wird, und auch zunehmend die quasi statischen (Informations-)Seiten, aber die Basis war bisher immernoch ein Relikt aus den Anfangszeiten (vor dem Jahr 2000) – ein sog. Frameset.
Für handgemachte HTML-Seiten hat das den Vorteil, dass man die Navigation in einen eigenen Frame auslagern kann, und diese nicht auf jeder Seite duplizieren muss, sondern einfach verlinken kann, das spart schon einiges an Arbeit und vor Allem Pflegeaufwand (z.B. wenn sich das Menu ändert).

Allerdings kommen Framesets immer mehr aus der Mode, und das Ende der Unterstützung durch moderne Browser wird langsam absehbar.
Die technisch einfachste Alternative sind die Iframes, die sehr ähnlich funktionieren. Deswegen habe ich diese schon getestet, aber, mit Verlaub, es sieht einfach Schei..e aus .
Also doch lieber komplett auf ein modernes CMS umsteigen, und – da eh schon ein grosser Teil des Contents mit WordPress erstellt, wurde, fiel die Wahl leicht.
Der Hauptgrund, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe, ist das bisher für die Trainingsveranstaltungen verwendete, selbstprogrammierte Anmelde-und Verwaltungssystem – dieses wäre zwar innerhalb eines CMS auch wieder mit Iframes nutzbar gewesen, allerdings mit den genannten Nachteilen.
Alternativ natürlich auch durch Implementierung als WordPress-Plugin, aber das war mir dann doch zuviel 😀 . weiterlesen

https everywhere

Ab sofort auch für hoernernfranzracing.de: SSL Verschlüsselung !
Aktuell wächst der Druck auf Webseitenbetreiber/Besitzer, ihre Seiten auch oder ausschliesslich über https zugänglich zu machen, siehe z.B. ssl-zertifikat-januar-2017-pflicht und nun ist es auch hier soweit 😀 , erkennbar am kleinen Schloss und am ‚https://‘ der URL:
SSL Anzeige
Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich deutlich in den Kosten, dem Einrichtungs- Administrations- und Betriebsaufwand, aber auch in der Sicherheit, die sie z.B. für Webshopkunden bieten, unterscheiden.

Was die Sicherheit angeht, unterscheidet man grob in 3 Kategorien: weiterlesen

Website Facelift

Nachdem ich mich nun auch beruflich mehr mit Webdesign, CSS, Javascript etc. beschäftige (Blogpost hierzu folgt…) habe ich mich entschlossen, auch der eigenen Website etwas Zuwendung angedeihen zu lassen 😀 .

Desktop-Nutzer werden davon kaum etwas merken (ausser dass ein paar verwaiste Links korrigiert wurden), aber Besucher mit Mobilgeräten sollten sich nun einfacher zurechtfinden, und vor allem die Seiten besser lesen und auch navigieren können. Das Ganze ist zwar noch weit entfernt von dem, was man heutzutage unter ‚Responsive Design‘ versteht, aber ich denke, es ist zumindest mal ein Schritt in die richtige Richtung. weiterlesen