ClassicPress statt WordPress – ein Holzweg ?

Da mein Fokus in letzter Zeit hauptsächlich auf der Entwicklung von WordPress Erweiterungen (Plugins) liegt, verfolge ich natürlich auch die Trends und das Umfeld bzgl. dieses CMS mit Interesse.

Und da ist zuletzt einiges passiert: im Zuge der Entwicklung des neuen Block-Editors Gutenberg (der seit der Version 5.0 integraler Bestandteil von WordPress ist, also kein Plugin mehr das man einfach bei Bedarf deinstallieren kann) gab es in der WP-Community nicht nur Zustimmung, sondern auch massive Kritik, die offenbar teilweise in recht autoritärer Manier abgeschmettert wurde. weiterlesen

Zerotier – standortübergreifende Datensicherung

Wer hat sich nicht schonmal Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn der heimische Supergau eintreten sollte ?

Also sowas wie Brand, Einbruch, Wasserschaden, Vandalismus etc. wobei die lokale EDV zerstört bzw. massiv beschädigt wird.

Dann sind ggf. viele oder gar alle eigenen Daten weg, denn die eigene Datensicherung (soweit überhaupt vorhanden) ist ja auch am betroffenen Ort. (Und ja, ich weiss, man kann auch alles bei Dropbox, Google, Microsoft oder sonstwo in der Cloud speichern, dann ist es ’sicher‘ – aber zu welchem ‚Preis‘ ? Und wer liest alles mit ? …).Solche Szenarien sind zwar glücklicherweise nicht an der Tagesordnung, aber nicht unmöglich, und reale Beispiele dafür gibt es genug. weiterlesen

CalDav meets WordPress


Wie bereits auf der Seite WP-Caldav2ICS angekündigt, hier nun der zugehörige Blogpost anlässlich der Veröffentlichung des Plugins im WP Plugin Directory . (Dies ist nicht mein erstes WP Plugin, aber das erste das im offiziellen WP Directory veröffentlicht wurde).

Die Seite selbst wird laufend aktualisiert und enthält neben dem ‚was/warum/wie‘ auch immer Changelogs, Bugfixes usw. weiterlesen

Baikal

Nein, es geht hier nicht um den gleichnamigen See, sondern um einen Adressbuch- und Kalender-Server 😀 .
Bisher habe ich dafür jahrelang die Google-Dienste verwendet, weil die:

  1. so einfach einzurichten sind
  2. auf allen möglichen Geräteklassen verfügbar sind
  3. wirklich gut und zuverlässig funktionieren
  4. Ich an das Google-Gründer-Motto ‚don’t be evil‘ halt doch irgendwie geglaubt habe, aber das hat sich ja inzwischen erledigt…

Aber, wie jeder weiss, haben all die schönen ‚kostenlosen‘ Helferlein ihren Preis: die Privatsphäre des Anwenders. weiterlesen

Geardata

Mancher erinnert sich vielleicht noch an das (Windoze-) Programm Geardata – ein kleines Tool zum Berechnen und Darstellen von Gangdiagrammen.
Keine Raketentechnik, aber recht hifreich, wenn es darum geht, mal schnell 2 Sekundärübersetzungs-Varianten zu vergleichen.
Nun ist die Website des Erstellers schon lange offline, aber wer in der Suchmaschine seiner Wahl nach ‚Geardata‘ sucht, findet immer noch diverse Versionen der .exe Datei zum Download auf verschiedenen Servern.

Eine davon (Version 2.11) funktioniert hier sogar im Emulator 😀 .
Das würde eigentlich reichen, aber es gibt da halt doch Nachteile, z.B.: weiterlesen

DSGVO Schwachsinn

Ende Mai tritt das neue Datenschutzgesetz in Kraft, und man glaubt es ja nicht, welche Blindleistung und panischer Aktionismus dadurch allenthalben ausgelöst wird.

Ich sehe das ja sozusagen ‚live‘ beim eigenen Arbeitgeber bzw. den Kunden.
Das ist wieder so ein Paradebeispiel für den Brüsseler Bürokraten-Apparat, der riesige Aufwände erzeugt, aber ausser der Abmahnindustrie niemandem etwas bringt, am wenigsten dem Normalbürger selber, den es ja angeblich schützen soll.
Weil eben die meisten auch dann weiterhin ohne eine Sekunde nachzudenken den grossen Datenkraken Google, Facebook (Whatsapp !), Twitter, Instagram usw. ihre privaten Daten in den Rachen werfen werden.
Dafür werden aber die kleinen Blogger, Forenbetreiber, und insbesondere Gewerbetreibenden schikaniert und den Abmahn-Haien ‚zum Frass vorgeworfen‘, wenn sie nicht aufpassen. weiterlesen

hoernerfranzracing DNS

Heute ist mein Webhosting auf einen neuen Vertrag gewechselt, dadurch haben sich die DNS Einstellungen geändert, insbesondere die IP Adresse(n).
Und im gleichen Atemzug auch die Ordnerstruktur: vorher war der Blog unter hoernerfranzracing.de/php/wordpress, nun ist er unter hoernerfranzracing.de/werner.
Wer also mit dem alten Lesezeichen eine 404 bekommt, einfach nur https://hoernerfranzracing.de aufrufen und aktualisieren, fertig 😀 .
(Und ja, nun ist auch das zwischenzeitlich kaputte SSL Zertifikat wieder gültig !)

SPAM Schleuder Version 2.0 :-)

Die vor fast 3 Jahren entwickelte Spam-Schleuder hat aus aktuellem Anlass (und natürlich aus Spass am Experimentieren) ein Facelift erhalten.
Neue Features:

  • kann nun UTF-8 codierte Textdateien (incl. Umlauten/Sonderzeichen) korrekt senden
  • optional Begrenzung der Anzahl Mails pro Durchlauf (SPAM Vorsorge)
  • Commandline Parsing via getopt()
  • Gender Guess 😀 – Anrede kann auf Wunsch aufgrund des Vornamens ermittelt werden (‚Liebe‘ oder ‚Lieber‘)
  • Dateien können als Anhang mitgesendet werden

Installationshinweise:
Die Datei bulkmail.py sollte am besten irgendwo in $PATH zu finden sein, z.B. in /usr/local/bin.
Sie benötigt neben den python-Standard-Paketen nun zusätzlich gender-detector, das am einfachsten mit pip installiert werden kann: ‚pip install gender-detector‘.
Falls pip nicht vorhanden ist, muss dieses natürlich vorher installiert werden.
Alsdann: fröhliches SPAMMEN 🙂 weiterlesen

Image Resize

Aus aktuellem Anlass hier ein kleines Tool zum Skalieren von Bildern, eine Aufgabe, die immer mal wieder anfällt, insbesondere dann, wenn man ein wenig Webdesign betreibt. In stark reduzierter Form existierte das schon lange in meinem Fundus, aber zuletzt war es mir dann doch zuviel geworden, den Einzeiler für jeden Anwendungsfall neu anzupassen 😀 .
(Und ja, ich weiss: es gibt prima GUI Tools für diese Aufgabe, die ich auch gerne einsetze, insbesondere z.B. SIR – aber manchmal ist man auf der Kommandozeile einfach schneller…).

Also ein wenig in der bash-Trickkiste gekramt und das Ganze soweit optimiert, dass es ohne Anpassung die meisten Aufgaben bzgl. der automatischen Skalierung von Bilddateien erledigen kann, mit sinnvollen Default-Werten.
Und, ganz wichtig, eine Option, alle Bilder nicht nur ‚auf einen Schlag‘, sondern auch so zu konvertieren, dass sie nachher alle die gleiche Höhe (oder Breite, je nach Wunsch) haben, auch wenn sie vorher jeweils ein anderes Breite/Höhe Verhältnis haben. Das ist nützlich z.B. für Fotogalerien oder Slider.
Der langen Rede kurzer Sinn – hier ist der Source-Code: weiterlesen

minicom/CuteCom Nostalgie

Ich weiss, heutzutage braucht man nur noch selten ein Terminalprogramm für serielle Schnittstellen, aber manchmal eben doch 😀 .
Und so einen Fall hatte ich gerade: mein neu aufgesetzter Debian-Server bekam im Zuge einer Entrümpelungsaktion nun keinen Bildschirm und keine Tastatur mehr, und so stellte sich die Frage, wie ich da rankommen soll, falls mal das Netzwerk nicht geht oder ein Filesystemcheck beim Boot nicht ohne Benutzereingriff durchläuft.
Also mal schnell nach ‚Linux Server serial Port boot‘ gesucht und hier: Missing startup messages on console(tty1) after the boot fündig geworden.

Bevor ich das dann in der Praxis umsetzen/testen konnte, tauchte noch das Problem auf, dass mein Server, aufgebaut aus einem ausgemusterten Dell-Desktop, gar keine serielle Schnittstelle mehr hatte.
Hier wäre nun ein USB-Serial Converter als Workaround in Frage gekommen, allerdings hatte ich davon nur einen vorrätig und der sollte schon am anvisierten Client, meinem alten EEEPC 701 (der auch schon keinen Serial Port mehr hat), Verwendung finden.
Also mal in der LPC Schrottkiste gesucht und tatsächlich eine 1-Port-Serial PCI Karte gefunden.
Eingebaut und wie oben beschrieben den Server konfiguriert (/etc/default/grub angepasst …) und dann den Client genauer angeschaut.
Auf dem hatte ich schon kurz nach der Anschaffung das vom Hersteller vermurkste Xandros Linux durch Debian ersetzt, und so steht dort auch das gesamte Repository zur Verfügung.
Das Standardprogramm für serielle Kommunikation ist auch hier minicom, also kurzerhand dieses installiert, ein Nullmodem-Kabel angesteckt und los gings.
Zuerst mal ‚minicom -s‘ gestartet und die ganzen Modem-Init-Befehle deaktiviert, da es ja hier um eine Direktverbindung geht.
Port auf /dev/ttyUSB0, Baudrate auf 115200 8N1 gesetzt (genau wie am Server) und gespannt auf den Bildschirm geschaut, ob/was sich da tut.
Und siehe da: immerhin mal ein paar Hieroglyphen 😀 .
Nach den einige Jahre zurückliegenden Erfahrungen mit Serial-Port Messgeräten sollte das mit falscher Baudrate oder Start/Stopbits/Parity etc. zu tun haben.
Und genauso war es auch: Baudrate auf 9600 gesetzt und schon klappte alles, sogar ausreichend schnell (ich denke, der serial-USB Converter kann keine 115200 BPS und fällt deswegen auf den Default-Wert von 9600 zurück). weiterlesen