Dies ist meine Holzwirtschaft, die ich seit Anfang 2019 betreibe. Die Bäume (hauptsächlich Pappeln) hat mein Vater kurz nach dem Krieg gepflanzt, es ist sozusagen das letzte Vermächtnis an seine Kinder.
Und es ist jetzt auch Zeit - Pappeln sollten nicht viel älter als 70 bis 80 Jahre werden, es wird dann langsam gefährlich.
Aktuell brechen bei Sturm schon mal dicke Äste ab und fliegen dann durch die Gegend, und der ein-oder andere Baum hat auch schon deutlich Schlagseite - der Untergrund ist hier sumpfig.
Deswegen sehe ich jetzt zu, dass die nach und nach gefällt werden. Pappelholz ist zwar nicht das hochwertigste Brennholz, aber wie heisst schon das geflügelte Wort: s'gebt koi Holz wu ned brennd .
Und ausserdem ist es für meinen finnischen Specksteinofen wirklich ideal: der wird nur 2 mal pro Tag geheizt, das Holz brennt dann schnell und krätig ab und dann bleibt er 12 Stunden heiss.
Also mal schauen, ob ich diese Aufgabe noch zu Ende bringe (der Arbeitsforschritt wird hier immer mal wieder mit neuen Bildern dokumentiert).
Und die nächste Baumgeneration ist auch schon in den Startlöchern: Walnussbäume, von den Eichhörnchen verteilt. Die bekommen jetzt, wo die Pappeln nach und nach verschwinden, Luft und Licht und wachsen um so kräftiger.
Ich selber werde die aber wohl nicht mehr sinnvoll nutzen können.