‚Best-of‘ Hoernerfranzracing

So, da ist er nun endlich, der angedrohte ‚best-of‘ Blogpost 😀
(Ich habe das immer wieder vor mir hergeschoben, aber nachdem gestern beim Wintertreffen mal wieder herumgerätselt wurde, wann denn die Sache mit Michaels Schulterblatt genau war … da hab ich dann gedacht: jetzt wirds endgültig Zeit 😉 ).

Natürlich kann sich jeder selber die Highlights aus dem Blogarchiv zusammensuchen, aber dazu muss man doch eine ganze Menge Berichte lesen – es gibt schliesslich zu jedem Event einen ! weiterlesen

Jahresrückblick 2005

Jahresrückblick 2005

Wie schon bemerkt, war das Jahr 2005 tatsächlich ziemlich turbulent – angefangen bei den doch recht hitzigen Debatten bzgl. des weiteren Vorgehens beim traditionellen Pfingstträining in Ledenon (Y-Gruppe, sonstige Gruppeneinteilung) – teilweise nachzulesen im Forum (ja, die alten Beiträge bleiben drin, wer sie lesen will, muss nur den Anzeigezeitraum anpassen). Im Nachhinein hat sich der schlussendlich eingeschlagene Weg – Wegfall der Y-Gruppe zugunsten eines zweigeteilten Normalbetriebs – als richtig erwiesen, der weitere Verlauf der Saison sowie die Rückmeldungen der Teilnehmer belegen dies. Ein Übriges dazu tat die neu von den Streckenbtreibern eingeführte ‚Schikane‘ einer Restaurant-Zwangsbenutzung.
Eher ruhig verlief das 6. Val de Vienne Training, bei ausnehmend schönem Wetter – siehe Bericht.
Doch das ‚dicke Ende‘ liess nicht auf sich warten: erstmals haben wir – nicht zuletzt motiviert durch die zunehmenden Probleme mit den Streckenbetreibern in Ledenon – eine dritte Veranstaltung durchgeführt, im landschaftlich herrlich gelegenen Mas du Clos.
Dieses Vorhaben war leider nicht vom Glück verfolgt: Schon im Vorfeld hatte ich selber einen blöden Unfall, an dessen Folgen ich heute noch ‚kaue‘. Das wäre nun nicht weiter schlimm gewesen, da Michel und Matthias die Organisation vor Ort hervorragend machten (gut zu wissen für die Zukunft ) – nein, es war das Wetter, das absolut nicht mitspielen wollte. Ausgerechnet diese paar Tage war in ganz Europa ein Schlechtwettergebiet zugange, davor und danach wochenlang überall schönster Sonnenschein – grrrr. Wie dem auch sei, zusammen mit ein paar anderen Unannehmlichkeiten wie fehlendem Strom etc. ergab sich doch für die wenigen Teilnehmer ein arg durchwachsenes Bild – ebenso nachzulesen in den Reaktionen im Forum. Damit ist auch klar, dass es 2006 keine weitere MdC-Veranstaltung geben kann, wir sind froh, dass der dabei erwirtschaftete Verlust noch ausgeglichen werden konnte und dass wir für 2006 wieder (wenn auch nur 3 Tage statt 4) unseren Ledenon-Termin bekommen haben. Und auch Val de Vienne soll weiterbestehen, vielleicht platzt ja im nächsten Jahr der Knoten und es kommen einige mehr mit – bereut hat es jedenfalls bisher niemand. weiterlesen

Mas du Clos 2005

Das Renntraining ist gelaufen, in mehrfacher Hinsicht anders, als wir es gedacht haben, was aber nichts Schlechtes heißen soll.

Zunächst einmal zu den Anfängen:

Werner und Benke (Hans) hatten sich den Kurs letztes Jahr persönlich angeschaut und dabei den Kontakt hergestellt, da man es offen sichtlich nicht für nötig gehalten hatte, auf die ersten Anfragen zu antworten, doch dazu später mehr.

Zunächst einmal fiel Werner aus bei dem Versuch, zusammen mit Jutta die griechische Insel Kos mit dem Roller zu erkunden, schwerer Schienbeinbruch, Operation im Hippokrates-Krankenhaus vor Ort. Dort hat sicherlich er tausend Eide geschworen, zukünftig nur noch weniger gefährliche Zweiradeinsätze zu fahren, nur kein Roller mehr im Urlaub.

Bei Mas du Clos handelt es sich sozusagen um den Nürburgring im Kleinen, die „grüne Hölle in der Auvergne“. Eigentlich hätte man eher sagen müssen, „das grüne Eismeer“. Es geht rauf und runter, hindurch durch grüne Wiesen, die benachbarten Kühe sind offensichtlich von dem Motorengeheul mitgerissen und können gut mitbrüllen.

Die Temperaturen bewegten sich um 6-8 Grad, morgens lange Nebel, teilweise auch mal Regen. Die „Kölner“ und der Schweizer Semy, mit einem gemeinsamen Hubraumvolumen von 375 ccm, ließen sich sich davon nicht beeindrucken und fuhren zwei Tage lang durch. Natürlich mit einigen Pausen zum Aufwärmen. Auch einige andere nutzten die Chance und fuhren häufig. Manche fuhren wenig, manche garnicht, so wie ich selbst. Einige reisten am Abend des ersten Tags ab, einer mit gebrochenem Schlüsselbein. Die Masse reiste im Verlauf des zweiten Tags ab. Ansonsten gab es nur wenige, leichte Ausrutscher.

Das Hotel hat 13 Doppelzimmer, alles ok, aber etwas zu teuer. Wir haben ganz in der Nähe jedoch ein „Gite de France“ gesehen, das prüfen wir noch genauer, wenn wir wieder nach Mas du Clos gehen sollten. Das Frühstück für siebenfünfzig ist ok. Aber das Fahrerlager, gleich oberhalb der „Boxen“: Wunderschön gelegen, nicht so groß, man muß zusammenrücken, und es ist asphaltiert. Aber mitten im Ring, im Grünen. Jedoch nur Toiletten (sehr sauber), keine Dusche, kein Strom. Und die „Boxen“ bestehen aus zwei Verwaltungsräumen und zwei Werkstätten. Diese durfte man nur zum Schrauben benutzen, nicht zum Unterstellen der Fahrzeuge. Im Obergeschoß befindet sich ein großer Aufenthaltsraum.

Aber nahezu allen, die dort waren, hat der Kurs und das Ambiente gefallen. Sie würden gerne wiederkommen, allerdings bei besserem Wetter und mit angemessener Infrastruktur.
Weil in der Vergangenheit viel vandaliert und herumgesaut wurde, hat Philippe, der Cheforganisator, strenge Regeln aufgestellt. Keine Kippen wegwerfen, und überhaupt, bei ihm herrscht Ordnung, jawoll!
Philippe ist 68 Jahre alt, seit über 40 Jahren Freund der Familie und seit 15. August dieses Jahres in als Organisator für Mas du Clos tätig. Es gab mehrere tiefschürfende Gespräche zwichen uns. Er will diesen ehemaligen Sauladen („c’est un bordel“) auf Vordermann bringen. Die Kunden sollen zufrieden heimgehen. Er wollte wissen, was uns nicht gefiel. Das haben wir ihm gesagt:

  • Das Wetter – also besser früher gehen, bis ca. Mitte August sei es einigermaßen sicher.
  • Duschen – eine solche wird gerade gebaut, es sollten aber mehrere sein:
  • Strom – er sieht es ein, wir sind vorwiegend Camper, für uns ein KO-Kriterium.
  • Außerdem noch ein paar organisatorische Dinge.

Zudem kennt er bereits einige der Probleme, beispielsweise die eingangs erwähnten Kommunikationsdefizite, und er arbeitet daran. Auch Unterstellmöglichkeiten für die Motorräder sollen gebaut werden.

Nun seid Ihr dran, schreibt im Forum, was Ihr davon haltet. Ich selbst würde gerne wieder dorthin und auch einmal – bei brauchbarem Wetter – dort selbst fahren.

06.10.2005 / Michel weiterlesen