Back to work…

Irgendwie hatte ich damals schon das Gefühl, ein ’sag-niemals-nie‘ hinzufügen zu müssen
(deswegen auch das ‚voraussichtlich‘), und nun ist es soweit:
Ich bin (zumindest teilweise) wieder zurück im Arbeitsleben 😀 – und zwar bei LPC-Computer.
Wie nun das ?
Eigentlich ist alles recht banal:

  • Der Zufall spielte wie so oft im Leben die entscheidende Rolle.
  • Arbeitsplatz am Ort, 8 min. mit dem Fahrrad.
  • Kleiner Familienbetrieb, Chef (bereits vorher) persönlich bekannt.
  • Teilzeit (4 x 6h / Woche).
  • Interessante Arbeit mit genügend Freiraum.
  • Familiäres Betriebsklima.

Das Ganze hat natürlich auch noch andere, nicht wirklich messbare Aspekte.
Zum Einen die inzwischen geringere Beanspruchung durch Veränderungen/Umbauten am Eigenheim, die mich vor Allem letztes Jahr auf Trab hielten, aber auch einfach der Wunsch, neben den privaten Hobbys (die durch das AZ-Modell weiterhin zu ihrem Recht kommen), auch mal wieder ‚was Richtiges‘ zu arbeiten, incl. der damit verbundenen (Selbst-)Bestätigung.
Wichtig ist natürlich auch die nach einem weiteren Rückschlag im vergangenen Sommer (massive Schilddrüsenüberfunktion ‚Morbus Basedow‘ mit dramatischen Folgen: u.a. 15 Kg Gewichtsverlust innerhalb von 3 Wochen) Gesundheits-Situation, die man nun wieder als stabil bezeichnen kann.
Und dann die rein praktischen Erfahrungen der letzten drei Jahre:
Die Freunde, mit denen man gern etwas zusammen unternimmt, haben meist auch nur am Wochenende Zeit (weil sie entweder berufstätig oder im ‚Rentnerstress‘ sind) – und das, wozu es bisher manchmal gereicht hat: das Bier am Nachmittag im Andreasbräu, ist jetzt allemal noch drin 😀 .
Die Ehefrau ist noch berufstätig (irgendwo muss die Kohle ja herkommen 😉 ) und so kann man auch nicht gerade ständig in Urlaub fahren…
Der Zusatzverdienst ist natürlich auch nicht schlecht, aber dieser Punkt kommt in der genannten Reihe erst ziemlich hinten 😀 .
Und so wie es sich nun (seit 1.1.17) anlässt, bin ich recht zufrieden damit, konnte ich doch schon den ein-oder anderen Akzent setzen, der von den Kollegen gut aufgenommen wurde.
Also lassen wir uns mal überraschen, wie das weitergeht…

Bourbonnais Finale

Das war sie nun also – die letzte Hörnerfranzracing Rennstrecken-Veranstaltung, und es war nochmal schön.
Trotz aller Probleme zum Auftakt: garstiges Pisswetter am Anreisetag, und genauso gings am ersten Fahrtag weiter, entgegen der Vorhersage.
Die war dann wenigstens für den Dienstag korrekt: leichte Bewölkung, immer wieder Sonne und angenehme Temperaturen.
Da kam dann doch wieder Spass auf, lediglich getrübt durch eine Ölverlust-bedingte Pause.
Sonst gab es aber wenig Probleme, vor allem keine Stürze mit nennenswerten Personenschäden.
Und dann auch noch die von den Teilnehmern angeleierte ‚Tour d’honneur‘ – für mich eine sehr emotionale Sache. Da kann ich nur sagen: Danke, liebe Freunde !
So kann ich mit Stolz auf die 21 Jahre zurückblicken und erhobenen Hauptes abtreten.
Das ist viel schöner als einfach sang- und klanglos aufzuhören wie ich es Ende letzten Jahres schon ins Auge gefasst hatte.
Und natürlich möchte ich die in all den Jahren entstandenen Freundschaften soweit wie möglich weiter pflegen.

Auch die Hörnerfranzracing-Website wird auf absehbare Zeit weiter bestehen bleiben.
Wer will, kann sich auch weiterhin einloggen um z.B. Adressen anderer Teilnehmer zu suchen oder die (in Zukunft noch selteneren) Rundbriefe an-oder abzubestellen…
Jetzt will ich aber erstmal etwas zur Ruhe kommen, Bilder sortieren, die Jahre revue passieren
lassen und vielleicht einen ‚best-of‘ Blogpost schreiben – also dranbleiben 😀
Ansonsten gilt wie immer: Kommentare willkommen 😉 .
Und nicht zu vergessen natürlich  die obligatorischen Bilder weiterlesen

It’s (not) All Over Now, Baby Blue

Hm, schon bald nach meinem letzten privaten Blogeintrag ist es nun wieder Zeit für einen Neuen.
Wieder einmal stehe ich an einem Wendepunkt des Lebens: der (voraussichtich definitive) Ausstieg aus dem Berufsleben.
Immerhin ist dies nicht eine ausschliesslich negative Geschichte, so wie die Sache mit dem Herzinfarkt, sondern hat, wie meistens im Leben, zwei Seiten:

Da ist zum einen das weinende Auge, denn immerhin geht damit ein wichtiger Lebensabschnitt (mehr als 30 Jahre, siehe hierzu auch 25 Jahre HDM) zu Ende, und allein diese Tatsache erzeugt eine gewisse Wehmut, ist es doch unter Anderem auch ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Leben als solches nicht unendlich ist.
Zudem ist es nicht so ganz leicht, eine Arbeit, die man über viele Jahre gern (und gut!) gemacht hat, nun einfach hinter sich zu lassen, noch dazu in dem Bewusstsein, dass die entstehende Lücke nicht ganz einfach zu schliessen sein wird.
Dazu die nicht eben erfreulichen Umstände – Transfergesellschaft, Arbeitslosigkeit, Abfindung – irgendwie ist das kein ‚anständiger‘ Abgang, eher so eine Art Abschiebung.
Dies ist aber mehr so eine gefühlsmässige Sache, denn der wirtschaftliche Aspekt ist gut (das Angebot von meiner Firma ist so, dass man es praktisch nicht ablehnen kann, und zwar ernsthaft, nicht im Sinne von Don Corleone 😀 ) und ich gehe mit erhobenem Haupt: meine Projekte sind in einem guten Zustand, alles funktioniert einwandfrei, so wie es soll, ich muss mir da keinerlei Vorwürfe machen.
Auch mit den Kolleginnen und Kollegen bin ich im Reinen, ich werde auch sicher viele der Kontakte weiterpflegen, so wie auch schon in der Vergangenheit mit Leuten, die schon früher HEIDELBERG verlassen haben. weiterlesen